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Samstag, 4. April 2015

Tipps für Anfänger

Wer sich erstmas mit p2p-Krediten beschäftigt, ist meist völlig begeistert. Hohe Renditen, vielleicht sogar zweistellig, scheinen plötzlich möglich, das Risiko überschaubar. Nach den ersten Anfangserfolgen möchte man gern größere Summen investieren. Doch abgesehen davon, dass die meisten Marktplätze nicht beliebig skalieren, kommt nach 1-2 Jahren meist die Ernüchterung. Das soll aber nicht heißen, dass sich das Anlegen nicht lohnt.

1. Informieren ist wichtig

... und zwar bevor es mit dem dem Anlegen losgeht. Zwar scheint es äußerst schwierig zu sein, aus den Fehlern anderen zu lernen, zu oft habe ich in Foren gelesen "mir passiert das doch nicht". Dennoch hilft es, etwas Skepsis zu bewahren bevor man in die Vollen geht. Mitunter bekommt man auch richtig gute Tipps oder kann sich von den "alten Hasen" etwas erklären lassen, was man nicht auf Anhieb versteht. Beste deutsche Anlaufadresse ist das Forum von Claus, http://www.p2p-kredite.com/diskussion/. Zwar überwiegt in solche Foren generell die kritische Stimmung, dennoch sind viele der dort geäußerten Probleme real.

2. Klein anfangen

Um erstmal zu verstehen, wie die Sache funktioniert, sollte man bei seinen ersten Investitionen je Anteil im unteren zweistelligen Bereich bleiben. Je nach Platform sind dann zwar die Gebühren etwas höher, die für später gesammelte Erfahrung wird das aber vielfach aufwiegen.
Streuung ist wichtig. Ausfälle sind prinzipiell nicht zu vermeiden, und ein Komplettverlust von 500€ schmerzt schon ganz gehörig. Prinzipiell gibt es keine Möglichkeit einen Kreditanteil zu finden, der garantiert nicht ausfällt - es ist alles eine Frage der Statistik. Ob die Ratingsysteme der Anbieter gut funktionieren, darf sowieso hinterfragt werden. Aber selbst wenn sie funktionieren, fallen dennoch sogar in der besten Stufe z.B. 0,5% aller Kredite aus.

3. Automatisches Bieten vermeiden

Das ist kein Rat, der für immer gilt. Aber gerade am Anfang, wenn man noch wenig Gespür hat, kann man hier sehr schnell sehr viel Geld in Kredite investieren, die ein sehr hohes Risiko besitzen. Die einzigen Ausnahmen sind aus meiner Sicht im Moment mintos und twino (da Rückkaufgarantie).
Später, insbesondere wenn man größere Beträge investieren will, wird man an diesen Assistenten nicht vorbeikommen. Auch wurde bislang nicht nachgewiesen, dass ein Portfolio, das z.B. aufgrund von Kreditnehmerbeschreibungen zusammengestellt wurde, den Markt schlägt. Aber wie man die wenigen Parameter, die man konfigurieren kann einstellt, sollte man schon wissen. Denn der Automat ist unerbittlich - er bietet bis alles Geld weg ist.


4. Ein klares erstes Investitionsziel

und dann eine Pause von mindestens ein paar Monaten. Je nach persölichem Vermögen sollte das etwa 1-3% des liquiden Gesamtvermögens nicht überschreiten. Dazu gehört sehr viel Disziplin. Vielleicht kann man so lange eine andere Platform ausprobieren.
Die ersten Ausfälle merkt man frühesten nach 3 Monaten, nach einem Jahr kann man sich dann deutlicher vorstellen, was Sache ist. Und dann weiter investieren oder es sein lassen.

5. Zeit einplanen

p2p-Investing sollte Spaß machen und nicht nur untere Renditegesichtspunkten gesehen werden. Wenn man anfängt, seine Zeit mit einzukalkulieren, wird die Rendite nicht so lohnend ausfallen. Natürlich freut man sich, bei einem Intradaygeschäft auf dem Zweitmarkt von bondora innerhalb von Stunden 7% verdient zu haben - die absolute Summe von 1,35€ (oder noch weniger) ist dann doch ernüchternd. Aber es hat Spaß gemacht!

Diese Ratschläge gelten für alle Marktplätze. In späteren Beiträgen werde ich das weiter ausdifferenzieren. Ein letzter noch:

6. Der aktuelle Kredit ist nie der letzte

Zu spät geboten, zu lange gezögert? Macht nichts! Niemals über eine scheinbar verpasste Gelegenheit ärgern. Es wird hunderte weitere geben!

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