Mittwoch, 23. November 2022

Der Abstieg von Bondora

Bondora bietet aus meiner Sicht kaum noch attraktive Anlagemöglichkeiten. Zudem gibt es einige zweifelhafte Abrechnungsmethoden.

Go and grow

Seit einiger Zeit setzt Bondora fast ausschließlich auf go&grow. Das ist bequem - für beide Seiten. Bondora kann hier praktisch alle Kredite an den Mann/die Frau bringen. Und hoffen, dass das Berechnungsmodell inklusive Inkasso langfristig trägt und die benötigte Rendite erwirtschaftet. Die beträgt beim "klassischen g&g" immerhin von Anbegin an 6,75%, bei in normalen Zeiten exzellenter Liquidität und täglicher Zinsgutschrift immer noch attraktiv.
Allerdings ist dieses Angebot nur für Altkunden verfügbar und auf 400€ Einzahlung/Monat beschränkt. Immerhin, im Moment noch das beste Angebot. Mal sehen wie lange noch.
Für alle Neukunden oder die, die  mehr Geld anlegen wollen gibt es g&g unlimited. Da gibt es eine Rendite von "bis zu 4%". Die wird man einhalten können - aber es gibt anderswo deutlich bessere Anlagemöglichkeiten. Für 4% trage ich mein Geld nicht nach Estland und investiere in eine black box.

So oder so, der Anleger muss sich um nichts kümmern. Das scheint vielen auszureichen.

Anlage in Kredite
 
Tja, back in the day bot bondora mal echtes P2P. Man konnte in einzelne Kredite investieren, diese sogar manuell auswählen. Das alles ist längst schon Geschichte. Nun geht nur noch automatisiertes Anlegen in 1€-Stückchen. Und selbst davon bekommt man viel zu wenig als dass der Aufwand lohnt. Nach meiner Erfahrung sind mehr als 50€/Monat nicht zu erreichen. Ob man das weiterlaufen lässt oder irgendwann mal ganz abschaltet bleibt abzuwarten.

Investieren auf dem Zweitmarkt
 
War auch lange Zeit gut möglich. Eventuell mit etwas Aufpreis gab es eine gute Auswahl an Anlagemöglichkeiten. Das meiste war natürlich Schrott, deshalb waren gute Suchfilter, nach Möglichkeit auch automatisierte Käufe fast obligatorisch.
Da gibt es aber auch nichts mehr. Und für einen 1€-Anteil lohnt sich die Zeit einfach gar nicht.

Dubioses
1. Das Inkasso 
funktioniert zwar, irgendwie. Allerdings ist das Abrechnungsverfahren völlig unseriös. Bondora kassiert schon mal pauschal 35% von jeder Zahlung. Auch wenn diese komplett und sehr kurz nach dem Inkassofall auftritt. Aber das ist noch nicht alles. Bis vor etwa zwei Monaten gab es von Inkassokrediten zumindest teilweise auch mal Zinszahlungen. Nach vielen Jahren, die man mitunter auf das Geld gewartet hat, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Bei den vielen tausend Inkassokrediten die ich habe, war das ein zweistellige, manchmal sogar dreistellige Summe im Monat. Und nun nichts mehr. 0ct. Ohne Grund, ohne Hinweis, ohne Transparenz. Das Geld scheint sich Bondora jetzt auch noch zusätzlich einzustecken.
2. Finnische Kredite
haben ein äußerst ungewöhnliches Verzinsungsverfahren. Obwohl es sich um Anuitätenkredite handelt (also mit monatlichen Tilgungen), bleibt die absolute Zinssumme jeden Monat gleich. Das führt bei z.B. angegeben 20% Verzinsung zu anfänglichen Rendite im einstelligen Bereich, die aber am Ende extrem nach oben schnellen. In der Summe mag der ausgewiesene Zinssatz stimmen, aber nur, wenn der Kredit von Anfang bis Ende in einer Hand durchläuft.
Das ist aber selten der Fall. Vom Zweitmarkt mal ganz abgesehen, werden sehr viele Kredite vorzeitig getilgt oder umgeschuldet. Und spätestens dann hat die reale Rendite mit dem ausgewiesenen Wert nichts mehr zu tun. Der Anleger wird hier getäuscht.

Persönliches Fazit
Ich war jetzt 10 Jahre bei Bondora dabei, habe viel Zeit und Geld investiert und gute Geschäfte gemacht. In diesem Monat habe ich in der Summe alles eingezahlte Geld auch wieder abgehoben. Einiges an Zinsen (die ich aber versteuern musste, von daher muss noch deutlich mehr zurückkommen) steckt noch in Krediten und in g&g. Ich bin kaum noch aktiv tätig. Die Rückläufe werden zu einem sehr geringen Teil reinvestiert, gehen auf g&g oder werden abgehoben. 
Meine ehemalige Lieblingsplattform empfehle ich niemanden mehr. Schade drum.

Nachtrag
Seit dem 25.11. hat man nun zumindest bei den Krediten aus Estland (die anderen beobachte ich nicht) die Zissätze um ca. 1/3 abgesenkt. Ich weiß nicht ob das so am Ene für Bondora gutgehen wird. Da kommt für die Anleger zuviel des Schlechten zusammen...

Freitag, 18. November 2022

Ecoligo - mit gutem Gewissen investieren

 Seit gut einem Jahr investiere ich auf der Plattform für Solarprojekte in Schwellenländern, habe mich inzwischen bei 35 Projekten mit jeweils 100-300€ beteiligt und werde weiter anlegen.

Was ist ecoligo? Lassen wir das Unternehmen selbst zu Wort kommen:

"ecoligo ist ein Impact-Investment-Anbieter, der Solar-as-a-Service-Projekte in Schwellenländern umsetzt. Das 2016 von Martin Baart und Markus Schwaninger gegründete Berliner Unternehmen treibt die Energiewende in elf Ländern wie Kenia, Vietnam und Chile durch die Umsetzung von Solaranlagen auf Firmengebäuden voran. Möglich gemacht werden diese von engagierten und umweltbewussten (Privat-) Anleger*innen, die mit ihren gezielten Investitionen in Solarprojekte die Klimakrise bekämpfen, während sie ihr Geld gewinnbringend anlegen. Indem ecoligo Gewerbe- und Industrieunternehmen in den ame schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt mit Solarenergie versorgt, trägt das Unternehmen messbar zur Einsparung von schädlichem CO₂ bei und schützt so aktiv das Klima. Die vollständig finanzierten Solar-as-a-Service-Projekte bringen ecoligo’s Kunden nicht nur finanzielle Ersparnisse, sondern ermöglichen ihnen auch, nachhaltig zu wachsen. Die bisher unterzeichneten Projekte werden zur Einsparung von über eine Million Tonnen CO₂ beitragen. "
Quelle: https://ecoligo.com/blog
 
Naja. Man kann es auch einfacher ausdrücken. Über ein Darlehen von 100€ oder mehr (in 50er Schritten) finanziert ihr mit eine Kaufzeit von 2 bis 10 Jahren eine Solaranlage z.B. in Vietnam mit. Ihr bekommt dafür einen vorher festgesetzen Zinsatz, üblicherweise um die 5% p.a. Die Einnahmen unterliegen der Zinsabschlagssteuer, das macht die Steuererklärung einfacher :) Die Steuernummer muss man hinterlegen.
Das Darlehen wird ab der 2. fälligen jährlichen Rate zurückbezahlt, üblicherweise der größte Teil erst zum Ende der Laufzeit.
Bei mir läuft alles soweit glatt. Etwa 1/4 der Projekte hat absolut pünktlich bezahlt, bislang nur Zinsen. Ich freue mich über kleinere Erträge, mehr aber noch darüber einen meßbaren Beitrag zur CO2-Vermeidung beizutragen, ohne dass es mich etwas kostet.
Neue Projekte gibt es regelmäßig, ich habe mir eher die kürzeren Laufzeiten herausgepickt. Seitdem die Inflation so stark angezogen hat, dauert es meist etwas länger, bis die ganze Finanzierung steht, das hat aber keinen Einfluß auf die eigene Ferzinsung die ab EIngang des Finanzierungsbetrags läuft.

Inzwischen hat man die Schwelle von 4000 Investoren überschritten und knapp 200 Projekte mit 90 Unternehmen auf die Beine gestellt. Die Gesamtinvestitionssumme nähert sich 30Mio, das Einsparpotenzial beträgt zund 23.000t CO2. Da bin ich gerne dabei,

Investitionen in Schwellenländer haben natürlich ein gewisses Risiko, weniger direkt finanziell als die gesellschaftlichen Rhamenbedingungen. Allerdings muss die Welt genau hier ansetzen und solche Anlagen zum Laufen bringen.

Von daher setzt ich gerne einen Freunde-werben Link.
Was bringt der euch?
"Ihr Freund erhält einen einmaligen Willkommensbonus in Höhe von 1,00 % bezogen auf den Betrag seines Erstinvestments. Zusätzlich kann Ihr Freund den Neukunden Bonus in Höhe von 25 EUR mit dem Bonuscode NEU25 nutzen."
Und mir? Ich bekomme wohl den selben Bonus.

Ihr müsst den Bonuscode unbedingt auf der 1. Seite beim Investieren eintragen. Solche Codes gibt es übrigens immer mal wieder und bringen ein Cashback von 1-2% auf neue Investitionen. Die Auszahlung erfolgt durch Überweisung auf das Referenzkonto.

Das Verfahren des Investierens erscheint ein wenig sperrig, die Risikobelehrung etc. muss aber sein.

Was der Seite noch fehlt ist eine Anzeige des voraussichtlichen Cashflows. Für mich kamen die Zahlungen meist etwas überraschend :)
 

Dienstag, 1. November 2022

Renditewunder Lendermarket

 Während meine Gesamtanlagen (inklusive Wertpapiere) sich im Oktober für das Gesamtjahr 2022 gerade mal so über die 2%-Renditemarke hiefen konnten, sieht es im Teilsegment p2p-Kredite deutlich besser aus.

Nicht, dass es hier keine Problemfälle gäbe. Bondora nahm massive Abschreibungen vor, peerberry kämpft sich mit kriegsbedingt eingefrorenen Anleihen aus Russland ab (immerhin, knapp 40% wurden inzwischen zurückbezahlt, alledings inzwischen zinslos) und auch omaraha zeigt viele Ausfälle.

Bei dreien läuft es aber sehr gut: estateguru (bei denen ich zum Glück auf deutsche Finanzierungen fast komplett verzichtet habe) mit einer Rendite von über 9%, Swapper mit knapp 16% und Lendermarket mit brillianten 18%, alles gerechnet als Jahresrendite für die vergangenen 12 Monate.

Lendermarket ist schon ein wenig schräg. Der durchschnittliche Zinssatz liegt bei 14,7%. Wie kommt man da auf so eine Rendite? Auch wenn's freut, versuche ich immer gerne die Hintergründe zu verstehen. Das gelingt nur teilweise.

  • Cashback.
    Lendermarket bietet immer mal wieder Aktionen mit 1-3% Cashback an, absolut bezahlt auf neu einbezahlten Kapital. Davon habe ich dieses Jahr profitiert, denn ich habe meine Einlage fast verdoppelt.
  • Vorzeitige Zinszahlungen bei Kreditverlängerungen
    Normalerweise hinken die Zinszahlungen zeitlich immer etwas hinterher, da die Mehrheit der Kreditnehmer nicht pünktlich zahlt. Zwei Monate nach der eigentlichen Endfälligkeit bekommt man dann Anlagesumme + Gesamtzinsen für dann z.B. 3 Monate ausbezahlt.
    Bei verlängerten Krediten werden allerdings die Zinsen bis zum folgenden Zahlungstermin vorab abgerechnet. Das hat bei mir im Oktober zu der Situation geführt, dass ich über 2,5% Zinsen auf die Anlagesumme erhalten habe, aber fast keine Rückzahlungen. Das sollte sich wieder normalisieren.

Seit ich bei lendermarkt 2019 angefangen habe, lief alles letzendlich immer gut. Creditstar, die die meisten der Kredite vergeben, sind schon über ein Jahrzehnt im Geschäft. Zwar giert man des öfteren nach Liquidität, insbesondere wenn mal wieder eine börsennotierte Anleihe fällig wird und versucht dann wohl durch Cashbackaktionen und verzögerte Rückzahlung (mit Fragezeichen, da Mutmaßung) das Bargeld beisammenzubekommen.

Am Ende wurde aber jeder Cent korrekt bezahlt und die Rendite ist auch nach Steuern noch zweistellig. Dass das keine risikolose Anlagemöglichkeit ist, sollte jedem klar sein.

Wer bei einer der drei genannten Plattformen einsteigen will, kann das gerne über die nachfolgenden Links tun. Ich empfehle immer nur Anlagen, bei denen ich selbst gut investiert bin und die letzte Zeit zufrieden war (also z.B. nicht Bondora, trotz höchster Prämie). Wenn ihr euch darüber anmeldet, gibt es einen kleinen Bonus für euch und für mich.

Estateguru
Lendermarket
Swaper
 

Sonntag, 11. September 2022

p2p-Favoriten im September 2022

Meine subjektiven Favoriten aus eigener Erfahrung.

Disclaimer: 

  • Aussagen aus der Vergangenheit lassen nur bedingt in die Zukunft übertragen.
  • Das Risiko für Insolvenzen nimmt mit der rasant ansteigenden Inflation zu. Im Moment wird das nicht durch steigende Zinsen kompensiert.
  • Das Risiko gilt sowohl für die Plattformen, die einzelnen Kreditnehmer als auch insgesamt geopolitisch für das Baltikum.
  • Eine eigene Risikoabschätzung kann ich euch also nicht ersparen. 
  • Ich habe längst nicht alle Plattformen ausprobiert, vielleicht gibt es auch deutlich bessere.

Chancen

  • Die Renditen liegen immer noch deutlich über der Inflationsrate, auch nach Steuern bleibt ein (kleiner) Gewinn übrig, wenn keine wesentlichen Änderungen eintreten.
  • Die Plattformen/Kreditanbieter sind nun schon seit Jahren im Geschäft, zumindest ist ein Betrug auszuschließen (eine Insolvenz hingegen nicht).
  • Das Geschäftsmodell scheint zu tragen.

 Nun aber konkret.

Platz 1: SWAPER 

pros: seit vielen Jahren stabile Rendite von 14-16% (aktuell). Ausschließlich Autoinvest, also passiv. Buy back. Laufzeit 1-3 Monate in der Regel. Anlage von >5k erhöht die Rendite um 2%.
cons: Mitunter cashdrag, die Funktionsweise des Autoinvests nicht transparent. Bei mir war im Schnitt 95%+ investiert, andere hatten schlechtere Erfahrung. Plattformrisiko schlecht einzuschätzen, bislang aber keine Unregelmäßigkeiten.
Ich investere seit über 6 Jahren.

Platz 2: omaraha

pros: Hohe Rendite im Bereich 12-15% nach Verlustabschreibungen. Autoinvest funktioniert. Kaum cashdrag.
cons: Kein buyback, Verluste werden aber teilweise aus einem Pool kompensiert. Betreiberplattform nicht sehr transparent. Seite eher spartanisch und das seit vielen Jahren. Kreditlaufzeiten meist mehrere Jahre.
Ich investiere hier seit über 7 Jahren, allerdings nicht sehr umfangreich. Die Rendite schwankt stark.

Platz 3: lendermarket

pros: Hohe Rendite von z.Zt. 15%+. Buyback, Kein cashdrag, Autoinvest funktioniert sehr gut. Auswahl zwischen Kurzläufern (nominell 30Tage, in der Praxis meist 90Tage bis buyback). Oder Langläufer mit mehreren Jahren Laufzeit, leicht höher verzinst und deutlich zuverlässiger in der Rückzahlung. Immer mal wieder Cashback-Sonderaktionen für frische Einzahlungen.
Cons: Sehr hohe Verzugsrate (erhöht das Plattformrisiko, verringert die Liquidität, aber kein Renditenachteil). Rückzahlung sehr schwankend.
Ich investiere seit knapp 3 Jahren, bislang bin ich zufrieden.

Weitere Plattformen bei denen ich aktiv investiert bin, aber mit schlechterer Rendite: peerberry, afranga, moncera, estateguru, bondora.

Freitag, 12. August 2022

Warum ich bei estateguru investiert bleibe

Bei Estateguru, der estnischen P2P-Immobilienkreditplatform, bin ich von Anfang an dabei. Zwar habe ich den Vermögensaufbau gestoppt, aber die meisten Zinsen bleiben dort stehen und sie machen mittlerweile ein Drittel der Anlagesumme aus.

Kapitalanleger haben es gerade sehr schwer. Über 10% Rendite braucht es, um nach Inflation und Steuern sein Kapital auch nur zu erhalten. Das magische Dreieck sorgt dafür, dass man dann entweder bei der Sicherheit vor Ausfällen oder der Liquidität abstriche machen muss.

Estateguru findet hier einen ganz Mittelweg. Am Risiko muss man halt selbst ein wenig feilen, so investiere ich grundsätzlich nicht (mehr) in Kredite aus Deutschland, Spanien, Portugal oder Finland. Bleibt also im Moment das Baltikum.

Über 500 Kreditanteile sind bei mir abgewickelt. Kapitalverlust über alle (in einem einzigen Projekt): knapp 9€. Inkassofälle gab es ein paar mehr, ich schätze 20-25. Wenige davon habe ich auf dem Zweitmarkt verkauft, der dabei aufgetretene Verlust wurde insgesamt fast durch die bezahlten Zinsen kompensiert. Die meisten wurde aber eingetrieben. Das kann schon mal dauern. Mitunter 3-4 Jahre, und diese Zeit wird dann nicht zweistellig verzinst. Aber so zwischen 2 und 8% p.a. kamen bei mir auch bei den Inkassofällen rüber.

Die Liquidität ist selbstredend eingeschränkt. Das meisten kann man im Fall der Fälle auf dem Zweitmarkt verkaufen, oft sogar mit einem kleinen Aufschlag, der die happige 2%-Verkaufsgebühr zumindest abmildert. Bis zur regulären, oder meist irregulären, Rückzahlung dauert es. In der Regel mindestens ein Jahr (es gibt auch immer wieder vorzeitige Rückzahlungen oder Teilrückzahlungen). Oft wird der Kredit aber auch verlängert und da hat man kein Einspruchsrecht. So sollte man mit Laufzeiten von 15 -24 Monaten auch leben können. Diesmal wird selbstverständlich weiter zum vereinbarten Zinssatz verzinst.

Von 187 laufenden Krediten sind bei mir 4 im Inkasso (bei der Hälfte zeichnet sich eine kurzfristige Lösung ab), 5  ernsthalt im Verzug und damit inkassogefährdert und zwischen 5 und 15 immer mal wieder ein paar Tage oder Wochen im Verzug. Stört mich nicht. Am Schluss wird abgerechnet.

Am besten fängt man langsam an, konzentriert sich erstmal auf Kredite aus Estland mit einem niedrigen Beleihungswert und sammelt Erfahrung. Anlagen sind ab 50€ pro Anteil möglich, darüber geht jede Anlagesumme in ganzen Euro. Natürlich ist streuen Pflicht. Aber schon mit 1000€ kann man sich ein schönes Portfolio aufbauen.

Aus meiner Sicht gehört, wie gesagt mit etwas Vorsicht, Estateguru zu den empfehlenswerten Plattformen. Und das nicht, weil ich (wie der Neukunde auch) 0,5% Cashback auf die Anlagesumme der ersten Monten bei Anmeldung über diesen Link bekomme. Wer meine Beiträge liest, weiß dass ich nur Anlagen empfehle, hinter denen ich wirklich stehe. Und mitunter auch meine Meinung ändere.