Freitag, 8. Mai 2026

P2P: Good And Bad News

 Es ist etwas ruhiger geworden an meiner P2P Anlagefront. Ich habe in letzter Zeit hauptsächlich konsolidiert.

 

Immer noch hervorragend rentiert sich Swaper, seit einigen Wochen ist bei mir der Cashdrag vorbei und ich bin voll an 24-Monat-Kredite mit (inklusive Bonus) 16% investiert. Die Zinsen werden dadurch konsequent am Monatsersten ausbezahlt und ergeben inzwischen knapp einen vierstelligen Betrag (vor Steuern). Ich stocke da weiterhin auf.

 Ein besonderes Angebot gilt gerade bei Afranga - wer sich über einen Webelink (wie diesen) registiert und mindestens 1000€ investiert, bekommt zusätzlich zu den ganz ordentlichen Zinsen einmalig 100€ obendrauf - die kann man sogar abheben. Die Plattform macht weiterhin einen soliden Eindruck, ich bin da schon mehrere Jahre dabei.

Lendermarket scheind wieder solider zu laufen, hat aber die Zinsen stark abgesenkt, deshalb von mir keine Empfehlung und konsequenterweie keinen Werbelink.

Jetzt die Schattenseiten. Ich versuche ja auch immer einen Teil meiner Anlagen in Impact investing zu stecken. Bislang habe ich damit jedoch zumindest finanziell nur schlechte Erfahrung gemacht. Ob es an der Naivität der Betreiber oder ihrer Abzockmentalität liegt, kann ich noch nicht sagen. Über Ecoligo hatte ich hier ja schon berichtet, zunächst positiv, dann zunehmend skeptischer. Diese Skepsis war durchaus berechtigt. Die letzten fälligen Zahlungen wurden allesamt nicht bedient. Da fast die ganze Kapitalrückzahlung erst am Laufzeitende stattfindet, steht da bei mir noch einiges im Feuer. Die Transparenz ist allenfalls opak. Jetzt warnt auch Stiftung Warentest. Sehr schade. Mir ging es hier nie um Maximale Rendite, aber der Unterscied zwischen Geldanlage und Spende sollte doch erkennbar bleiben.

Sonntag, 5. Oktober 2025

Ist die deutsche Energiewende gescheitert?

Wenn man in die Presse schaut, ist Deutschland Mitte Dezember 2024 nur sehr knapp der totalen Katastrophe entgangen. Um ein Haar wäre das Stromnetz zusammengebrochen, die KWh kostete über 1€, große Teile der Industrie waren lahmgelegt, kurz: DUNKELFLAUTE.

Dunkelflaute! Der Begriff hat gute Chancen, zum „Wort des Jahres 2025“ gewählt zu werden. Selbst in die englische Sprache hat es die deutsche Dunkelflaute schon geschafft, ähnlich wie etwa „Kindergarten“ oder „Rucksack“.
Und in kaum einer der kommenden Wahlkampfreden dürfte die Dunkelflaute fehlen, wenn es um die unterschiedlichen Vorstellungen der Parteien zur Bekämpfung des Klimawandels geht.        Tagesspiegel, 21.12.24


 Neu: Ein KI-generierter Überblick zum Thema

 

In der Tat hatte die Stromproduktion in Deutschland am 12.12.24 mit extrem widrigen Bedingungen zu kämpfen: praktisch kein Wind und, wenig erstaunlich, wenig Sonne bzw. nach 17h zappenduster. So blieb an Erneuerbaren nur etwa 1GW Windstrom und 2,5GW Wasserkraft, außerdem rund 5GW Biomasse, die längst schon als Grundlastkraftwerke durchlaufen, übrig. Der durchschnittliche Verbrauch liegt aber über 55GW (genauer: ca. 45-70GW, je nach Wetter, Tageszeit und Wochentag). Die Kohlekraftwerke liefen auf voller Leistung, Gas- und sogar Ölkraftwerke trugen ihren Teil bei. (ca. 18GW/17GW/0,6GW). 550g CO2/kWh markieren einen traurigen Spitzenwert.

Hat aber längst nicht ausgereicht. So importierte D an diesem Tag zwischen 10 und 15GW Strom aus den Nachbarländern, wo die Strompreise wie bei uns auf den Höchstpreis seit zwei Jahren hochschnellten. Um 17h waren es dann über 900€/MWh (90ct/kWh), Großhandelspreis, vor Abgaben, Netzentgelten etc. Wehe dem, der einen variablen Stromtarif hatte!

So zogen einige sehr stromintensive Betriebe, u.a. ein Stahlwerk, die Reissleine und machten den Betrieb kurzzeitig dicht. Aus Kostengründen, nicht weil ihnen jemand den Strom abgestellt hatte. Die Preise sind ja mindestens 24h im Voraus bekannt, und die Stromversorgen senden in solchen Fällen eine Warnung zu. Nebenbei: nur knapp 20% des Stroms werden überhaupt über die Börse verkauft, der Rest läuft über meist sehr langlaufende Verträge zum Fixpreis.

Das Echo in den Medien war gigantisch. Über 4000 Artikel erschienen dazu in den nächsten Wochen (genauer waren es knapp 500, wenn man die Dupletten herausrechnet). bei nicht wenigen wurde vor extremen Blackouts gewarnt oder die Energiewende für gescheitert erklärt (insbesondere Springerpresse und Focus).

 z.b: FAZ Welt Focus WiWo und viele mehr.

Nur wenige versuchten, sachlich Fakten darzustellen oder die Hintergründe zu beleuchten. Statt dessen wurde prognistiziert, dass uns "Schweden und Norwegen den Stromhahn" abdrehen wird, wir nur dank der französischen AKWs noch am Leben sind, bei der nächsen Dunkelflaufe reihenweise der Strom abgestellt würde etc.

Die kam übrigens über die Weihnachtsfeiertage, und keiner hat's gemerkt. 

Tatsache ist, dass solche Extremsituationen natürlich absehbar sind. Im Winter ist es immer dunkel, kalt außerdem was den Stromverbrauch in die Höhe treibt, und mit Flautentagen ist auch zu rechnen. Zwar sind letztere selten so extrem, leider manchmal aber deutlich länger anhaltend. Und dann reicht das bisschen, was wir an Speicher aufbieten können, nicht annähernd.

Tatsache ist, dass man nicht alle konventionellen Kraftwerke  (AKWs und Kohle) einfach abschalten kann, ohne eine neue Reservekapazität aufzubauen. Ob man da in letzter Zeit immer clever vorgegangen ist, kann durchaus in Frage gestellt werden. Dass das nicht kostenlos zu haben ist, steht auch außer Frage. Leider konnte die (nicht nur am Ende) völlig zerstrittene "Ampel" die entsprechenden Gaskraftwerke nicht auf den Weg bringen. 20-30Mrd Euro stehen als Baukosten im Raum.

Ist die Energiewende also gescheitert? Der Strom nachhaltig zu teuer? Müssen neue AKW her?

Die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache.

1. "Strom gibt es nur im Sommer, dann aber viel zu viel. Wir  zahlen drauf, den loszuwerden und kaufen ihn später zu zehnfachen Preis zurück"

Richtig: jede Menge Solarstrom im Sommer um die Mittagszeit lässt die Strompreise deutlich purzeln. Davon profitieren aber alle. Am Ende ergibt sich ja eine Durchschnittskalkulation.

Deutschland hat 2024 rund 77TWh importiert, für rund 5,3Mrd. Macht knapp 69€/MWh. Im Schnitt lag 2024 der Preis pro MWh bei ca 82€. Das war also kein schlechter Deal. Exportiert haben wir rund 48.5TWh für 3Mrd. Preis im Schnitt 62€. Also gut 10% weniger. Das ist nun wirklich nicht die Welt.
Quelle: ach gut, sicher kein linksversifftes Nachrichtenblatt.

(Um sauber zu bleiben: da kommen noch einige Posten für abgeregelten Strom hinzu. Welch eine Verschwendung. Aber das wird der Markt in naher Zukunft regeln. Konzerne haben längst entdeckt, dass man mit Batteriespreicher gute Arbitragegeschäfte machen kann. Sie werden nur noch von der Bürokratie ausgebremst...)

Der meiste importierte Strom ist übrigens CO2 arm. Da ist sicher auch Atomstrom dabei. Aber längst nicht nur. Das meiste ist Wind- und Wasserstrom aus dem Norden.

2. "Jetzt kam es raus: bei Flaute müssen die Kohlekraftwerke für die Erneuerbaren einspringen und produzieren Unmengenen an CO2!"

Umgekehrt wird ein Schuh daraus, Wir hatten seit über 60 Jahren nie so CO2-armen Strom wie 2024. Aus wenigen Tagen eine Bilanz zu ziehen ist Unsinn. Insgesamt haben die Sonnen- und Windkraftwerke jede Menge Kohle verdrängt. Und zusätzlich die AKWs ersetzt. Nur manchmal klappt das eben noch nicht. Daran muss gearbeitet werden. Eine solche Umstellung lässt sich nicht in wenigen Jahren durchziehen und erfordert ganz neue Technologien.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/energiewende-in-deutschland-kohlestrom-auf-rekordtief-boom-bei-photovoltaik-a-f6257bf3-f062-40bb-ad5b-655f5df280ee

3. "Der Strompreis ist so teuer wie noch nie! Harbeck tötet unsere Industrie"
Nein, der Industriestrom ist wieder auf das Niveau von 2017 zurückgegangen. Allerdings sind die Kosten andere - weniger die Erzeugungskosten als die Netzkosten. Letztere sind gewaltige Investitionen, von denen wir über Jahrzehnte profitieren werden.

4. "Wir brauchen dringend neue KKWs!"

Wie gesagt, es ist diskussionswürdig, ob die Abschaltung der AKWs zum jetzigen Zeitpunkt eine gute Idee war, und für beide Seiten gibt es gute Argumente. Grundlage war allerdings ein breiter Konsens in der Bevölkerung und im Parlament.

Neue AKWs jetzt zu bauen hilft aber niemanden. Mit 15Mrd für das jüngste französische AKW kann man statt 2 dieser Teile (3GW) schon alle benötigten Gaskraftwerke beschaffen. Die produzieren dann tatsächlich teureren Strom, aber das nur wenige Tage im Jahr. So billig ist der AKW-Strom übrigens auch nicht: allein die Abschreibungen inkl. buchhalterischer Aufzinsung bringt die Kosten in die Größenordnung von kleinen Solaranlagen (150€/MWh). 

5. "Alle anderen Länder sind vernünftiger. Sie bauen AKWs statt unzuverlässiger Windräder"

Falsch. Längst sind die Zuwachsraten weltweit bei Erneuerbaren in der Größenordnung von 20% und mehr pro Jahr. Kernkraft hingegen stagniert.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energiepolitik-warum-donald-trump-die-transformation-nicht-stoppen-wird-kolumne-a-b055c406-bd74-4f04-afe8-437143ea88b7  

6. "Mehr Windräder und Solarzellen bringen in der Dunkelflaute auch nichts!"

Das stimmt größtenteils. Will man allerdings die Elekrifizierung z.B. bei Wärme und im Verkehr deutlich voran bringen, braucht man weitere Stromkapazitäten. Und letztendlich führt kein Weg an power2x vorbei. Das wird sich mit "Überkapazitäten" an Sonnentagen oder windreichen Tagen zunehmend lohnen. Dann wird der Markt das richten.

7. "Deutschland hängt nun endgültig am Tropf der Nachbarstaaten. Ohne Stromimporte können wir den Laden dicht machen! Das ist asozial!"

Falsch. Richtig ist, dass D im Moment Nettoimporteur ist (s.o). Das ist erst seit etwa zwei Jahren (wieder) so und trifft zeitlich mit dem Abschalten der letzten Atommeiler zusammen. Aber nicht ursächlich. Kapazität wäre noch genügend vorhanden. Aber wenig Interesse. Der fossile Strom ist schlichtweg zu teuer. Der Großteil der Importe besteht aus billiger und CO2-armer Windenergie. Das ist Marktwirtschaft und erstaunlicherweise doch genau das, was die Polemiker, die grüne Politik so sehr verteufeln doch gerade wünschen... Abgesehen davon verdient z.B. Norwegen auch Milliarden durch den Export kostengünstige produziertem Strom aus Wind- und Wasserkraft.

In anderen Ländern zündet die Energiewende gerade, auch ohne staatliche Eingriffe. Wir in Deutchland haben ein gutes Stück dazu beigetragen, diese Technologien voran zu bringen, darauf sollten wir stolz sein anstatt ständig herumzunörgeln.

Pakistan zum Beispiel. Nicht vergleichbar, völlig klar. Aber bei uns wird es auch irgendwann passieren, dass allein der Preis die Energiewende zu Ende bringt.

Der Weg ist noch weit, und er ist nicht ohne Hindernisse. Aber die Energiewende ist sicherlich nicht gescheitert.

Ahnliche Aussagen findet man z.B. auch hier: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/erneuerbare-energien--gruenstromrekord-ist-nicht-nur-grund-zum-jubeln-35359826.html - trotz des Titels. Auch wenn ich den Aussagen nicht allen zustimmen, vgl. oben zum "verschenkten Strom".

Ob die Energiekonzerne den Preis im Dezember durch künstliche Verknappung forciert haben, wird noch von der Bundesnetzagentur untersucht. Glaube ich eher nicht, eher eine Fehlkalkulation.

Dass Teile der Presse gezielt Stimmungsmache durch bewusst lückenhafte Informationen machen, scheint mir wahrscheinlich. Z.B. hier werden Zusammenhänge aufgezeigt, die den Einsatz der Springerpresse gegen Erneuerbare Energien in etwas anderem Licht zeigen: https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/springer-konzern-nutzte-hauptaktionaer-kkr-den-medienkonzern-fuer-politische-einflussnahme-118529/


 

Samstag, 4. Oktober 2025

Soweit so weit, so ertragreich - die ersten 3 Quartale 2025

 Auch wenn ich 2025 nicht mit allem zufrieden war, die Performance lässt sich sehen. 9,6% (oder 13% als Jahresrendite) soweit. Das liegt an ein paar besonderen Faktoren.

- großes Glück hatte ich bei meinen Aktienanlagen. Hecla Mining war der Jackpot. Ich hatte mir ja einige Gedanken gemacht, dass der Siberpreis dem Goldpreis stark nachhängt, aber einen solchen Erforlg hätte ich mir nicht träumen lassen. Aus Risikobegrenzung habe ich nach und nach die Hälfte meines Bestands verkauft (schade eigentlich) und immer noch mehr Depotwert, als ich eingezahlt hatte.

- Auch die anderen Aktien/EFTs liefen sehr gut. Nicht durchgehend, aber in der Summe.

- Mit Ventus Energy habe ich eine echte Performanceperle. Dank Cashback über 20% p.a. 

- Auch Devon machen sich gut, wenn man auf die Ertragswerte schaut. Risikolos sind Immobilienfinanzierungen nicht. Dazu später mehr. Mal sehen, wenn die ersten Rückzahlungen ausstehen.

- Lendermarket ist wieder im Spiel, liefert knapp 18% ab und zahlt seit einem Jahr ziemlich pünktlich.

- Stickredit ist nun wieder Afranga. So recht weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll. Vor allem fehlt der Zweitmarkt.

- Bei swaper drückt immer mehr der Cashdrag, mitunter bis zu 20%. Die Zinsen sind gefallen, und eine neuer Anbieter aus Peru bietet nur noch 10%. Schade. Ich hatte da ziemlich aufgestockt. Trotzdem mein höchster Cashflow unter allen Anlagen.

- Bondora hat den Laden dicht gemacht und bietet nur noch g&g. Ich habe mein g&g-Konto (6%) im Wesentlichen aufgelöst, da bekomme ich überall mehr. Außerdem haben sie mehrfach Ihre Versprechen gebrochen. Ich habe noch mittlere 5stellige Summen in den klassischen Krediten, bei denen ich nur noch com Spielfeldrand aus zuschauen kann. Die laufen noch bis zu 10 Jahre. Meine Einlagen habe ich alle zurück. Die Rendite soweit war zweistellig.

- Nordstreet, ein weiterer Immofinanzierer, hat mittlerweile einege Kredite im Verzug. Ausgerechnet Solaranlagen. Rückzahlungen waren bislang noch keine fällig. Man wird sehen.

- Estateguru rangiert mit ca. 5% ganz am unteren Ende. Die guten Kredite sind längst zurückbezahlt und haben sehr gute Rendite gebracht. Die Sorgenkinder sind geblieben. Sehr viel eigenes geld steckt aber nicht mehr drin.

Wenn ich mal 10 Jahre zurückschaue, haben sich meine Anlagen verfünffacht. Allerdings stammen nur 30% aus Erträgen, der Rest aus Zufluss aus anderen Einnahmen. 

 

Freitag, 5. September 2025

Ein Jahr Investment bei Ventus Energie, knapp 20% Rendite

Ventus Energie ist eine in Riga beheimatete Gesellschaft, die Energieprojekte (Strom & Wärme) entwickelt oder aus dem Bestand anderer Firmen übernimmt und sich im letzte Jahr ein erkleckliches Portfolio zusammengekauft hat. Die Finanzierung erfolgt zum größten Teil über Risikokapital, ab 1.000€ kann man sich beteiligen.

Die Zinssätze sind durchaus sehenswert, startend mit 18% p.a. ist man inzwischen 2x 1% runter gegangen und mittlerweile bei 16% angekommen. Das Investorenvertrauen ist anscheinend ausreichend vorhanden. Darüber hinaus gibt es fast immer Bonus-Aktionen, dazu später mehr.

Nach eine Jahr sind die Erfahrungen durchweg positiv und ich habe meine Anlagesumme kontinuierlich aufgestockt. Etwa 60% der Zinsen reinvestiere ich (geht serh einfach automatisch), 5€/Tag hebe ich etwa monatlich ab. 

Auffallend positiv ist die Kommunikation des CEO Henrijs Jansons, hauptsächlich über Telegram-Gruppe, zu der man als Investor schnell eine Einladung bekommt. Fragen werden oft innerhalb von Minuten beantwortet, die Informationen wirken echt und transparent. Einige Investoren haben die Firma und/oder einige Projekte besucht und wirkten überzeugt.

Der momentane Anlagehorizont ist etwa 5 Jahre, was für ein solches Startup schon sehr lange ist. Allerdings gibt es ab etwa 6 Monaten Haltedauer eine Exit-Option, wozu andere Anleger aber gefunden werden müssen. Sollte es Probleme geben, ist das eher keine Möglichkeit.

Es gibt weiterhin kleine Boni für Investoren ab 10k, 25, 50k (0,5% -1% zusätzlich) 

Dass diese  Anlage ein ziemliches Risiko darstellt, versteht sich von selbst. Im Fall finanzieller Probleme steht man in der Zahlungsschlage ganz hinten. Solange alles gut läuft, eine großartige Chance. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen und man sollte, schon aus Liquiditätsgründen, kein Geld investieren, auf das man sich zur Not verlassen muss.

Zu den Bonusaktionen:

im Moment gibt es bis zu 7% Cashback, die einfach auf das Investment draufgerechnet werden. Genauer nachzulesen unter https://ventus.energy/en/profile/campaigns/birthday-campaign. Solche Sonderaktionen gab es bislang fast durchgehend, wenn gerade keine aktiv ist, würde ich unbedingt auf die nächste warten.

Allerdings sollte man dabei zwei Dinge beachten:

  • Den Bonus gibt es nur in Stufen. Wer also 4k investiert, bekommt auch nur 70€. Erst ab 5k gibt es dann 350€. Allerdings werden die Investments aufsummiert, solange die Aktion läuft.
  • Wer vorzeitig aussteigt, muss den Bonus teilweise zurückgeben - entsprechend dem Anteil der Zeit an der Gesamtlaufzeit. Da wollte einige ganz clever sein, insofern ist das verständlich.
  • Zusätzlich gibt es nochmal 1% Bonus für Neukunden, die sich über einen Einladungslink anmelden. Das gilt für Investitionen innerhalb der ersten 60 Tage.

Insgesamt also eine interessante Alternative für Hochrisiko-Kapital. Zwischen Zinsakkumulierung bzw. -auszahlung kann man für jede Anlage täglich wechseln. 

Mittwoch, 16. April 2025

Grüne Zahlen dank P2P-Anlagen

 Klar, ich habe auch ein paar ETFs, und die sind natürlich in den Sog des Zoll-Irrsinns gekommen. Diesmal haben meine EInzelaktien (Mutares, Hecla) noch ein bisschen was retten können (sonst war das fast immer umgekehrt), aber eine mittlere vierstellige Summe innerhalb einer Woche an Verlusten tut schon etwas weh.

In diesem Jahr bin ich dank meines solifen p2p-Portfolios aber noch gut im Plus.

Im Einzelnen meine Top-Anlagen:

Lendermarket: +23%, dank Bonusaktionen und Nachzahlung von letztem Jahr, sonst ca 17.5%
Seit einem Jahr keine Unregelmäßigkeiten mehr, natürlich risikobehaftet.

Ventus Energy +19,4% (zuzüglich cashback). High risk. Aber erster vorzeitiger Ausstieg lief wohl gut. Kapital kommt weiter in größeren Mengen rein. Auf cashback-Aktionen achten!

Swaper +15,8% (mit Loyalty-Bonus von 2% und etwas Cashdrag ab und zu) 


Stikkredit +12% (läuft aus), wird ersetzt durch Afraga V2, da etwas Steuer-Wirrwarr

Omaraha knapp +10%, Tendenz fallend

Estateguru +8,5%, neuerer Kredite laufen besser, aber ich habe noch Altlasten

Perrberry +9,3%, kaum noch risikoadäquat

Ach ja, Nordstreet  läuft auch 1a bislang. Dazu gibt es einen eigenen Beitrag. Für echte Renditewerte noch zu früh.

 

Wie immer empfehle ich per Link nur das, wo ich selbst mein Anlagen zumindest nicht reduziere und schon etwas Erfahrungen habe. Die Konditionen habe ich versucht, auch transparent darzustellen. Ich lebe in keinster weise von diesen Empfehlungen, sie beeinflussen meine Rendite auch nicht merklich, da es sich jährlich höchstens um gerade mal 3stellige Summen handelt ;)