Dienstag, 17. März 2020

P2P in Krisenzeiten

Zunächste inmal bin ich im Moment um jeden Cent froh, den ich statt am Aktienmarkt in P2P angelegt hatte. Da gab es soweit kaum Verluste.

Nun ist natürlich Liquidität Trumpf, und die ist nicht in jedem Fall einfach herzustellen. Der Zweitmarkt funktioniert bei den meisten Anbietern zwar noch, aber die Nachfrage ist erwartungsgemäß deutlich reduzierter. Außer man ist bereit, für Liquidität einen Preis zu zahlen.

Der reicht im Moment von 0% (swaper) über 3-4% (Bondora) bis hin zu 20% (Ablrate). Alles Lapalien gegenüber den Aktien.

Die Kredite laufen einstweilen weiter und werden auch im üblichen Maß bedient. Das wird sich natürlich ändern. Mehr Kredite werden ausfallen oder die Laufzeiten werden deutlich verlängert werden müssen.

Jetzt bei P2P neu einzusteigen ist erstmal keine gute Idee. Das werden harte 1-2 Jahre. Wer sein Geld braucht, sei es für andere Investitionen oder um Einnahmeausfälle auszugleichen sollte rasch handeln. Cash schadet nie.

Die Anbieter fangen an zu reagieren. Zinssätze werden erhöht und cashback-Aktionen gestartet. 2% cashback nutzen aber wenig, wenn der Anbieter das kommende Chaos nicht übersteht.

Wenn investiert bleiben, dann ausschließlich bei den großen Plattformen.

Soweit kurz meine aktuelle Lageeinschätzung.

Kommentare:

  1. Hi,
    ich mach grade eine Abhebung aus Go&Grow im oberen vierstelligen Bereich. Falls du meine Erfahrungen erfahren möchtest, gerne kurz antworten.
    Nur soviel vorab - es dauert...
    VG

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  2. Ja das dauert, unabhängig von der Summe. Ist eigentlich auch klar, wo soll Bobdora denn das Geld hernehmen?

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