Montag, 19. September 2016

Moneything oder wer traut dem Sterling

Seit etwa einem halben Jahr lege ich auch bei Moneything an und bin bislang höchst zufrieden, as Rendite und Plattform angeht. Weniger, was die Währungsentwicklung angeht, die im Moment noch praktisch alle Gewinne aufzehrt. Aber wer jetzt einsteigt hat da natürlich schon mal bessere Karten.

Bei MT investiert man in größere kommerzielle Projekte. Das sind dann schon mal ein paar hunderttausend Pfund. Die Zinsen betragen in der Regel zwischen 10 und 12%. Fast alle Kredite sind binnen weniger Stunden durchfinanziert und können das zu pari auf dem Zweitmarkt gehandelt werden. Gebühren fallen für den Anleger im Moment keine an.

Die Laufzeiten betragen zwischen wenigen Monaten und fünf Jahren, in der Regel sind sie eher kürzer. Viele Kredite werden regelmäßig verlängert, man kann dann jeweils entscheiden, ob man dabei bleiben will oder aussteigen. Alle Kredite sind besichert, bislang ist mir kein Ausfall bekannt (aber Garantie gibt es keine).

Bezahlt werden monatlich die Zinsen, also so ungefähr ein Prozent der Kreditsumme. Die Tilgung erfolgt zum Laufzeitende.

Die Plattform ist vernünftig und verständlich aufgebaut und funktioniert technisch einwandfrei. Neue Kredite werden jeweils angekündigt und dann um 16h (deutsche Zeit) freigeschaltet.

Einzahlen kann man von Deutschland aus am besten per currencyfair oder transfairwise. Wie unter dem Link beschrieben funktioniert das schnell, unkompliziert und kostengünstig und es gibt für Neukunden ordentliche Prämien. Zurück geht es auch über transfairwise, wobei die Gebühr natürlich vom Anleger zu tragen ist. Auch eine normale Überweisung vom Bankkonto aus ist möglich kostet aber ca. das Dreifache an Gebühren. Heute habe ich übrigens eine Überweisung mit currencyfair getätigt, nachdem meine letzte Einzahlung dort gesterm per Linit zu einem sehr guten Kurs getauscht worden war. Das war etwa um 17:30h. Um 20:30h war das Geld bereits in England angekommen und stamd für Investitionen zur Verfügung. So stellt man sich das vor...

Wer der Entwicklung des Pfundkurses keine große Sorge entgegenbringt findet hier eine attraktive Anlageform. Allerdings muss man flott bieten, wenn etwas neu auf den Markt kommt. Umgekehrt bietet das aber den Vorteil, dass man über den Zweitmarkt auch sehr schnell wieder an sein Geld kommt, wenn man es braucht.

Schade, dass es so etwas nicht in Deutschland gibt.

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