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Mittwoch, 2. September 2015

Augustbilanz bei Bondora

Wenig Veränderungen bei Bondora gab es im August.

Ausfälle und  Recovery
Wieder haben meine Ausfälle die Zahlungen aus dem Inkasso leicht überschritten. Allerdings kam es durch meine Strategieänderung und der Beachtung des selbstentwickelten Scores zu deutlich geringerern Ausfällen der in der letzten Zeit neu (auf dem Zweitmarkt) gekauften Anteile. Mit dem Gesamtergebnis bin ich erst einmal zufrieden.

Rendite
Die mir von Bondora angezeigte Rendite ist im August um etwa 1%-Punkt auf 26% gefallen, der niedrigste Stand seit Jahren. Dafür gibt es zwei Gründe:
- durch die vielen Inkassofälle sinken die Zinseinnahmen. Auch die Zahlungen aus dem Inkasso betreffen zu 90% ja erst einmal die Tilgung.
- ich habe keine Anteile mehr mit extremen Abschlägen von 40-70% gekauft. Auch meine Verkäufe auf dem Zweitmarkt haben abgenommen.

Kaufgelegenheiten
Ich habe jetzt doch einmal den Portfoliomanager aktiviert. Viel zu tun hat er bei mir allerdings nicht, da ich alle Rückflüsse sehr zeitnah wieder auf dem Zweitmarkt unterbringe. Dabei helfen mir geeignete Sucheinstellungen (die ich hier aber nicht verrate) und mein plugin, das solange weitersucht, bis es geeignete Kredite gefunden hat (oder am Ende der Liste angelangt ist).

Änderungen
Wieder mal hat Bondora die Möglichkeiten der Seite stark eingeschränkt. So kann man jetzt auf dem Zweitmarkt nicht mehr nach Kreditnehmernamen suchen. Viele Möglichkeiten sind einem dadurch de facto genommen wie weitere Kredite eines KN suchen, eigene Anteile aus dem Zweitmarkt löschen etc. Das ist wirklich sehr ärgerlich.
Auch die anderen Nachrichten sind wenig erfreulich: Strafzinsen gibt es keine mehr. Und der geplante Relaunch der Seite im Herbst scheint individuelles Investieren nicht mehr zuzulassen, es sei denn man verwendet die API. Wie das genau aussehen soll ist mir nicht klar. Wer die beste Anbindung hat, gewinnt? Wer über eine Programmierschnittstelle geht, darf alles, bei den anderen wird alles vereinheitlicht?

Bondora will sich mehr oder weniger vom bisherigen p2p-Modell verabschieden. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Auch eine blackbox, die mir z.B. 12% Jahresrendite verschafft bleibt interessant. Allerdings ist das dann eine andere Asset-Klasse, vergleichbar mit Anleihen nicht ganz so stabiler Länder.

Ach ja, meine Steuererklärung ging gerade ans Finanzamt und jetzt darf ich erstmal ganz viele Zinsen mit dem Fiskus teilen. Auf den Verlusten bleibe ich - so nicht noch von Fi, Es, Sk auch mal was Substanzielles kommt, ganz alleine sitzen. Das ist schon frustrierend.

Insgesamt würde ich im Moment kein frisches Geld bei bondora anlegen sondern abwarten, wie sich das in Zunkuft entwickelt. Bis dahin sind z.B. mintos oder estateguru eine Alternative. Auch twino hat sich etwas gemacht, bleibt aber erstmal unter scharfer Beobachtung bevor ich da auch nur in die Richtung vierstelliger Summen gehe.

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